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Wie verfasse ich ein Testament?

Zu den letzten Dingen gehören auch die materiellen. Diese wollen wohl verteilt sein, jedoch entspricht die gesetzliche Erbfolge nicht immer den eigenen Wünschen. Auch in dem Fall, dass mit Ihrem Nachlass bestimmte Anweisungen und Wünsche verbunden sind, ist es nötig, ein Testament zu verfassen. In einem Sterbefall legt es die Verteilung des Erbes fest. Über den sogenannten gesetzlichen Pflichtteil können Sie jedoch nicht frei verfügen. Dieser ist durch die gesetzliche Erbfolge festgelegt und beträgt die Hälfte der regulären Ansprüche.

Durch das Berliner Testament können sich Eheleute als gegenseitige Alleinerben einsetzen. Die Kinder werden erst dann berücksichtigt, wenn beide Elternteile verstorben sind. Bei größeren Vermögen oder der Weitergabe von Unternehmen ist es sinnvoll, einen Notar oder einen juristischen Experten zurate zu ziehen. Steuerfallen können so vermieden und der Erhalt des Lebenswerks kann so gesichert werden. Fachleute können Ihnen über die aktuelle Gesetzeslage Auskunft geben.

Das Testament muss mit der Hand geschrieben und mit Ortsangabe, Datum und vollem Namen unterschrieben werden. Es muss nicht von einem Notar beglaubigt werden, jedoch beugt notarieller oder juristischer Rat undeutlichen Formulierungen vor.

Wenn Sie Einzelheiten bezüglich Ihrer Bestattung festlegen möchten, ist dies in einem Testament nicht sinnvoll, da es meistens erst zu einem späteren Zeitpunkt vollzogen wird. Ein Bestattungsvorsorgevertrag mit unserem Institut ist die einzig wirksame Möglichkeit.

Das Verfassen eines Testaments schafft Klarheit für die Erben und Nachfolger und ist daher auch in einem Trauerfall erleichternd. Die Hinterbliebenen müssen sich nicht noch zusätzlich mit materiellen Angelegenheiten auseinandersetzen.